x ausblenden

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies.

Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen >

Akademisches Aufbauprogramm

 

Wenn Du eine akademische Vertiefung im Bereich Biblische Theologie, Altes Testament oder Mission/Urbane Mission wünschst, kannst Du im vierten Studienjahr Kurse des Akademischen Aufbauprogramms belegen und eine wissenschaftliche Abschlussarbeit zu einem Thema aus dem Bereich Altes Testament bzw. Mission schreiben.

Nach Abschluss des vierjährigen Programms (Theologisches Seminar) müssen weitere Kurse belegt werden. Dies kann berufsbegleitend geschehen.

Eingangsvoraussetzungen

 

Eine mindestens dreijährige theologische Ausbildung auf BTh-Niveau oder ein vergleichbarer Abschluss, wobei eine Qualifikation zum Arbeiten auf akademischem Niveau erkennbar sein muss. Für ein AAP im Bereich Altes Testament sind außerdem Grundkenntnisse in biblischem Hebräisch (Hebraicum oder vergleichbar) erforderlich. Akademisch qualifizierte Personen, die keine theologische Ausbildung haben, können in einem Quereinsteiger-Programm der GBFE (Grundlagenprogramm) die entsprechende Qualifizierung erwerben.

Abschluss

 

Nach erfolgreichem Abschluss des AAP kann der Studierende sich an der UNISA einschreiben (über die GBFE) und dort eine Masterarbeit schreiben (60 Credits). Diese Arbeit kann auf Deutsch abgefasst werden und wird von einem Dozenten des TSR zusammen mit einem UNISA-Professor betreut. Eine persönliche Anwesenheit in Südafrika ist nicht erforderlich. Nach erfolgreichem Abschluss der Masterarbeit erhält der Studierende den akademischen Grad Master of Theology (MTh), der international anerkannt ist und auch in Deutschland geführt werden darf.

 

Urbane Mission

 

Städte sind das entscheidende Missionsfeld unserer Zeit. Das Studienprogramm Urbane Mission/Urban Transformation Studies ist ein Graduierten- und Fortbildungsprogramm, das auf einem Bachelor-Level (oder Äquivalent) aufbaut und in Kooperation mit unserer Partnerhochschule zu einem Master of Theology führt. Kurse werden an verschiedenen Orten angeboten: Berlin, Marburg, Gießen, Frankfurt, Essen, Köln oder Altenkirchen (TSR-Campus, Wölmersen).

 

Das interdisziplinäre Studienprogramm kann berufsbegleitend absolviert werden und qualifiziert für Aufgaben in Gemeinde, Mission und Gesellschaft. Es richtet sich an Absolventen/innen theologischer Seminare (bzw. von Hochschulen), an Pastoren, Gemeindegründer, Mitarbeiter im diakonischen, missionarischen oder evangelistischen Dienst sowie an Quereinsteiger anderer Fachrichtungen und Aufgabenfelder.

 

Die Grundausrichtung des Programms basiert auf einer missional ausgerichteten Theologie. Die Studierenden sollen in die Lage versetzt werden, den komplexen Herausforderungen und Chancen der Verstädterung, Urbanisierung und Globalisierung zu begegnen und sich in unterschiedlichen Aufgabenfeldern als Christen in Städten zu bewähren. Kurse des Studienprogramms können auch einzeln belegt werden. Termine finden Sie hier.

 

Altes Testament

 

Das vom Theologischen Seminar Rheinland angebotene Studienprogramm Altes Testament ist ein Aus- und Fortbildungsprogramm für Absolventen eines theologischen Bachelor-Programmes. Das international anerkannte Studienprogramm möchte Studierende zum eigenständigen, wissenschaftlich verantworteten Umgang mit dem Alten Testament befähigen. Dabei sollen vor allem die Zusammenhänge zwischen Altem und Neuem Testament deutlich werden. Es geht darum, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu erkennen und in ihrer Bedeutung für den christlichen Glauben heute sichtbar zu machen. Eine gründliche Auseinandersetzung mit dem Stand von Wissenschaft und Forschung soll dem Studierenden helfen, seine eigene Position zu finden und zu begründen.

 

Auf diese Weise sollen Studierende für einen Dienst in Gemeinde und Mission vorbereitet werden. Sie sollen es lernen, das Alte Testament für den Menschen von heute verständlich zu machen und akademisch verantwortbare Antworten auf theologische Fragen zum Alten Testament zu geben. Kurse des Studienprogramms können auch einzeln belegt werden.

 

Termine für das Studienjahr 2019/20 finden sie hier.

Termine AAP-Kurse Altes Testament

 

Einführung in wissenschaftliche Abschlussarbeiten  10.-11. Oktober 2019

 

Methoden alttestamentlicher Erzählkunst  24.-26. Oktober 2019

Wir denken nach über die Methoden alttestamentlicher Erzählkunst und lernen sie anhand von konkreten Beispielen verstehen. Welche Aussagen werden durch die Art der Erzählung gemacht, welche grundlegenden (nicht genannten) Voraussetzungen liegen Erzählungen zugrunde, was kann aufgrund grammatischer und syntaktischer Besonderheiten für die konkrete Bedeutung einer Erzählung geschlossen werden?

 

Anthropologie des Alten Testamentes   5.-7. Dezember 2019

In diesem Kurs werden anthropologische Begriffe und Vorstellungen des AT untersucht. Es geht dabei um eine holistische Sicht des Menschen, bei der der Mensch weder dicho-, noch trichotomistisch aufgeteilt, sondern vielmehr unter verschiedenen Gesichtspunkten, aber immer als Ganzer gesehen wird. Neben den reinen Begrifflichkeiten wie Herz, Geist, Seele oder Leib wird es auch um die Lebenszusammenhänge des Menschen in Familie und Umwelt gehen.

 

Themen gesamtbiblischer Theologie  16.-18. Januar 2020

In diesem Kurs geht es um Themen, die AT und NT miteinander verbinden. Dabei soll das Augenmerk besonders auf die großen Themen der Bibel gerichtet werden. Nach einer kurzen Einführung in die Biblische Theologie werden einzelne Themen vorgestellt und ihre Entwicklung vom AT zum NT hin verfolgt.

 

Ethik des Alten Testaments   13.-15. Februar 2020

In diesem Kurs werden die Besonderheiten alttestamentlicher Ethik in den verschiedenen Korpora des AT aus exegetischer und biblisch-theologischer Perspektive identifiziert und betrachtet. Dabei werden zum einen die verschiedenen methodischen Ansätze der Forschung sowie gegenwärtige akademische Diskussionen rund um die AT Ethik vorgestellt und kritisch reflektiert. Zum anderen wird das besondere Verhältnis zwischen alttestamentlicher und neutestamentlicher Ethik im Hinblick vor allem auf ihre (hermeneutische) Relevanz und Anwendbarkeit auf die heutige Gemeinde beleuchtet.

 

Hermeneutik von Gesetzestexten   12.-14. März 2020

Anhand des Buches Deuteronomium sollen hermeneutische Methoden und Modelle der Exegese von Gesetzestexten dargestellt werden. Ausgehend von der Beschäftigung mit Gesetzestexten aus dem kulturellen Umfeld des AT soll dabei zunächst eine Theologie des Deuteronomiums erarbeitet werden. Auf der Grundlage dieser Theologie werden dann hermeneutische Schritte für die Exegese der Texte erarbeitet und schließlich auf konkrete Texte aus dem Buch Deuteronomium angewandt. In einem abschließenden Teil sollen schließlich homiletische Grundfragen zur Exegese und Predigt von Gesetzestexten des AT erörtert werden.

 

 


Termine AAP-Kurse Urbane Mission

 

Einführung in wissenschaftliche Abschlussarbeiten  10.-11. Oktober 2019

 

Missionale Gemeinde, Religion und Transformation in der Stadt   7.-11. November 2019 (in Berlin)

Kirche muss sich in der Stadt auf dem „Marktplatz“ unterschiedlichster Angebote von Religion, Sinn und Lebenshilfe, aber auch im Blick auf „profane“ Konkurrenz um Zeit und Aufmerksamkeit bewähren. Gleichzeitig hat sie mit dem Evangelium die konkurrenzlose Möglichkeit, den Nöten der Stadt und ihrer Bewohner ganzheitlich und nachhaltig zu begegnen und Erlösung und Heilung für das Individuum und soziale Strukturen zu vermitteln. Der Kurs führt in den religionssoziologischen Kontext ein, beschreibt und analysiert die Situation von Religion, Kirche und Reich Gottes in urbanen Kontexten a) auf der theoretischen Ebene und b) anhand von exemplarischen Modellen aus der Großstadt Berlin. Im Trialog mit Theorie und Praxis sollen spezifische Ausprägungen, Funktionen und gemeinsame Charakteristiken einer missionalen Kirche in unterschiedlichen exemplarischen Kontexten reflektiert werden.

 

Theologie der Stadt und urbane Missiologie   5.-7. Dezember 2019

Städte stellen Kristallisationspunkte dar, in denen die vielfältigen Facetten menschlicher Kultur und Gesellschaft und die damit verbundenen Stärken und Herausforderungen in besonderem Maße zum Ausdruck kommen. Auch in den biblischen Schriften spielen Städte eine herausragende Rolle: Gott handelt in und durch Städte, um Herzen und Verhältnisse zu verändern. Der Kurs „Theologie der Stadt“ bietet eine kompakte Einführung in urbane und missionale Theologie. Grundlegende Begrifflichkeiten des urbanen Kontextes sowie eine Übersicht über die biblisch-theologischen Perspektiven von Städten und urbanen Themenfeldern werden vermittelt. Urbane Missiologie verbindet empirisch-analytische Forschung und praxiologische Ansätze, die einander ergänzen und die Transformationsprozesse im urbanen Kontext begleiten.

 

Interkulturelle Arbeit und Kirche in der Stadt    6.-8.Februar 2020 (in Berlin)

Die Themen des 21. Jhd. weltweit sind Migration und Verstädterung. Beides ist unaufhaltsam. Die Dichte und Heterogenität der urbane Zentren steigt. Soziale und ökonomische Herausforderungen multiplizieren sich. Die Spannung zwischen Arm und Reich steigt. das Leben in der Stadt ist intensiv, lauf und in ständigem Fluss. Gleichzeitig sind Städte voller Potential, Innovation und Kreativität. Die Nachbarschaften sind multikulturell und multireligiös.

Was bedeuten diese Veränderungen für die Kirche in der Stadt? Wie können wir die Zusammenhänge verstehen und die Potentiale sowie Schätze des kulturellen Reichtums, die um uns herum sind, heben? wie können wir strategisch Partnerschaften bauen und leben, um unsere Nachbarschaft zu verändern und gestalten? Im ersten Block werden mit Hilfe von systematischem Denken nuee Perspektiven für den Dienst in der Stadt eröffnet. Der zweite Block widmet sich dem Thema Gemeinde und Migration.

 

Missionale Gemeinde [und Fresh X] in der Stadt entwickeln   26.-28. März 2020 (in Berlin)

Städte prägen die Welt – die Welt wird immer mehr urban. Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen, Ethnien und sozialen Schichten zieht es in die Metropolen. Die Gründung neuer missionaler Gemeinden mit echter Relevanz für ihr urbanes Umfeld ist aus missiologischer Sicht dringend geboten. In der jüngeren Vergangenheit hat sich die deutsche Hauptstadt hierbei als eine Art Labor für kreative Gemeindeprojekte und frische Ausdrucksformen von Kirche („FreshX“) herauskristalisiert. In unserem dreitägigen Gründerkurs und Praxislab wollen wir

• biblisch-theologische Grundlagen zum Themenfeld urbane Gemeindegründung reflektieren

• soziologisch die Komplexität von Städten verstehen und Hilfen zur Kontextanalyse erhalten

• Modelle des missionalen Gemeindebaus und FreshX kennen lernen

• strategische Konzepte für Gemeindegründungen in multikulturellen und post-christentümlichen Städten entwickeln

• Tools und Methoden – zum Beispiel aus der Startup-Szene – entdecken

• Teambildung und die Entwicklung von charakterlich gefestigten Leitungspersönlichkeiten verstehen